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05.12.2017

Workshop 'Art of Hosting' reloaded

Teilenehmerinnen wünschen sich diese Motivation auch in Zukunft

35 Soroptimistinnen nahmen die Einladung nach Innsbruck am ersten Adventwochenende an. Es war der zweite Workshop „Art of Hosting“, der viele neugierig machte.

Die Teilnehmerinnen in 'Orange the World'-Mission - (c) beratung krismer
Die Teilnehmerinnen in 'Orange the World'-Mission - (c) beratung krismer

Worum ging es? In erster Linie darum, Zusammenarbeit gut zu gestalten.
 Mit unterschiedlichen Methoden wurden alle Teilnehmerinnen eingeladen und motiviert, ihr Wissen, ihre Erfahrungen und ihre Ideen einzubringen. Art of Hosting schafft Zeit und Raum für Austausch, Gespräche, Fragen, Mitverantwortung und Entscheidungen. 
In einer ungemein energievollen Stimmung wurde gearbeitet und kreativ mit gestaltet. Man konnte förmlich spüren wie der soroptimistische Funke noch stärker zum Glühen kam. Mit vielen Ideen im Kopf, voller Motivation und Inspiration verließen die Teilnehmerinnen Innsbruck am Sonntag Mittag mit dem Wunsch an die Union, diese Workshops auch zukünftig anzubieten.

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28.09.2017

Umweltverdienstzeichen an Heidi Rest-Hinterseer verliehen

Land Salzburg zeichnet besondere Leistungen aus

Seit 2016 verleiht das Land Salzburg das Umweltverdienstzeichen für besondere Leistungen in den Kategorien Energie, Klima und Umwelt sowie Naturschutz. Es werden langjährige Verdienste im Land Salzburg oder Salzburg-übergreifende Leistungen vor den Vorhang geholt.

Heidi Rest-Hinterseer erhält das Umweltverdienstzeichen des Landes Salzburg (c) LMZ/Neumayr/SB)
Heidi Rest-Hinterseer erhält das Umweltverdienstzeichen des Landes Salzburg (c) LMZ/Neumayr/SB)

Unsere CS Rest-Hinterseer wurde in der Kategorie Energie für ihre jahrelangen Arbeiten für Erneuerbare Energie und Bürgerbeteiligung geehrt: sie ist geschäftsführende Obfrau der Ökostrombörse Salzburg und hat gemeinsam mit anderen neben der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie (aee) Salzburg die aee eGen (Genossenschaft) gegründet, die eine wesentliche Basis für die Finanzierung im Rahmen von Bürgerbeteiligungen ist.

Ihr unermüdlicher Einsatz hat zur Erhöhung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Energien in zahlreichen Projekten geführt.
Am 20.9.2017 wurde ihr die Auszeichnung von LHStv. Dr. Astrid Rössler und LR DI Dr. Josef Schwaiger in einem feierlichen Festakt überreicht.

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07.09.2017

Flohmarkt Kitzbühel

Flohmarkt im Tennisstadion am 15. und 16. September

Am Freitag 15.9. und Samstag 16.9. veranstaltet der Club Kitzbühel wieder seinen bekannten Flohmarkt.

Bücher, Bücher, Bücher
Bücher, Bücher, Bücher

Wir freuen uns über saubere Kleidung, Schuhe, Geschirr, Bücher, Schallplatten, CDs, Haushaltswaren, funktionierende Klein-Elektrogeräte, Dekomaterial... Anlieferung NUR von Montag bis Donnerstag, 11.-14.9., 16-19 Uhr direkt beim TENNISSTADION.

Für Essen und Trinken ist gesorgt, ebenfalls für Kaffee und Kuchen - unser Kuchenbuffet ist bekannt für eine Riesenauswahl (gerne auch zum mitnehmen)

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21.07.2017

Schluss-Statement des 21. SIE Kongresses

Das Resultat der Konferenz von Florenz

Im Beisein von 50 jungen Frauen, die in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) studieren, bestätigte Soroptimist International Europa das Bekenntnis dazu, Frauen und Mädchen zu bilden, zu fördern und es ihnen zu ermöglichen, ihr ganzes „Leadership-Potenzial“ in ihren Berufen zu nützen.

Die aktuelle Leitlinie - (c) SIE
Die aktuelle Leitlinie - (c) SIE

Unsere Ziele:
•    Soroptimistinnen ermutigen junge Frauen und Mädchen, MINT-Fächer zu wählen, insbesondere da Abschlüsse in diesen Bereichen künftig verstärkt zu Managementpositionen führen.

•    Soroptimistinnen unterstützen Frauen und Mädchen aktiv in ihrer Entwicklung, indem sie Stipendien vergeben und Mentoring Programme organisieren.

•    Soroptimistinnen bieten ein Netzwerk professioneller Frauen, die anderen Frauen den Weg bereiten können.

•    Soroptimistinnen setzen sich für Gleichberechtigung ein und betreiben Lobbying, um den „Gender Gap“ zu schließen.

•    Soroptimistinnen setzen sich für einen ganzheitlichen Führungsstil ein.

•    Soroptimistinnen sind aktive Umweltschützerinnen und denken "grün" in ihrem Alltag.

•    Soroptimistinnen fördern und beteiligen sich aktiv bei der Entwicklung neuer, innovativer Technologien, um ihr Leben zu verbessern und nachhaltig Umwelt und Sicherheit der Versorgung gewährleisten zu können.

•    Soroptimistinnen ermutigen Frauen, an sich selbst zu glauben und in ihrem Arbeitsumfeld sichtbar zu sein.


Kurz: “Soroptimistinnen helfen Frauen, sich die Zukunft zu eigen zu machen!!“ (“Soroptimists help women OWN THE FUTURE!”)


Der Text in Originalfassung unter soroptimisteurope.org

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20.07.2017

Equal Pension Day - Wo blieb der Aufschrei?

Trotz steigender Altersarmut kaum Resonanz angesichts des Aktionstages

Am 19. Juli war jener Tag, an dem Männer in Österreich bereits jene Alterspension bezogen haben, die Frauen erst mit Jahresende erreichen werden. Nach entsprechender Berichterstattung in den Medien suchte man (fast) vergeblich. Ist der Equal Pension Day im 3. Jahr seines Bestehens bereits in Vergessenheit geraten?

Equal Pension Day - seit 19. Juli genießen Männer ihre Pension, während Frauen bis Jahresende arbeiten müssen, um auf den gleichen Pensionsbetrag zu kommen - (c) gg
Equal Pension Day - seit 19. Juli genießen Männer ihre Pension, während Frauen bis Jahresende arbeiten müssen, um auf den gleichen Pensionsbetrag zu kommen - (c) gg

„Es sieht so aus, und das ist angesichts des kontinuierlichen Anstiegs der Frauen-Altersarmut bedauerlich“, sagen Mag.a Renate Magerle, Präsidentin von Soroptimist Austria und Lena Jäger, Mitinitiatorin des Frauen*volksbegehrens 2.0. Der gemeinsame Anstoß kommt nicht von ungefähr: Magerle repräsentiert die betroffene Altersgruppe und Jäger nimmt die Position jener Generation ein, deren Mütter den Boden für wesentliche Errungenschaften der heutigen Gesellschaft ebneten: „Umso betroffener macht es, dass viele dieser Frauen im Alter über kein ausreichendes Einkommen verfügen.“ Der Grund, dass Frauen rund 40 Prozent weniger Pension erhalten, liegt vor allem am geringeren Einkommen und an den Versicherungs-Lücken, die durch Karenz und Teilzeitarbeit entstanden sind.
Wirtschaftliche Unabhängigkeit darf kein Luxus sein

Mit der Ausgleichszulage reicht es oft gerade einmal für die Mindestpension – wenn überhaupt. „Viele Frauen waren bei ihren Ehemännern mitversichert und beziehen keine eigene Pension“, so die Kritik Magerles.

„Ökonomische Unabhängigkeit darf kein Luxus sein“, sagt Lena Jäger. „Im Rahmen des Frauen*volksbegehrens 2.0 fordern wir, dass Pensionen unabhängig vom Mann berechnet werden – wir finden, dass Frauen eine Mindestpension zusteht.“

Ebenfalls wünschenswert wäre eine größere Bekanntmachung des sogenannten freiwilligen Pensionssplittings, also die Teilung der Pension für den Zeitraum der Kindererziehung. Diese Möglichkeit bestünde zwar seit 2005, werde aber kaum in Anspruch genommen. Und noch ein wesentlicher Punkt ist den beiden ein Anliegen: „Adäquate Kinderbetreuungsplätze zur Entlastung der Frauen - dass diese vollzeitig erwerbstätig sein können.“

„Letztes Jahr wurde der Equal Pension Day in Österreich am 27. Juli begangen. Heuer ist es bereits der 19. Juli. Es muss alles getan werden, dass dieser Tag nicht weiter nach vorne verschoben wird“, so Magerle und Jäger abschließend.


Dieser Text ist mit Rückfragehinweis auf OTS.at erschien.

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